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Umzug planen mit Hartz 4: Tipps für den Anfang
Ein Umzug planen bedeutet immer Mühen und Ärger. Hartz-4-Empfänger haben oft ein zusätzliches Problem: kein Geld. Daher stehen die Sozialträger nicht nur mit Rat zur Seite, sondern gewähren unter bestimmten Voraussetzungen auch zusätzliche finanzielle Hilfen und übernehmen Umzugskosten. Wichtig ist hierbei, dass Sie sich vor dem Umzug umfassend informieren und genau planen.
Daher beginnt die Umzugsplanung mit dem Gespräch beim Sozialträger. Der Umzug kann aus verschiedenen Gründen notwendig sein. Diese Gründe für einen Umzug sollten Sie konkret darlegen und mit schriftlichen Beweisen – Kündigungsschreiben, Atteste, Scheidungspapiere - untermauern.
Bitte achten Sie auch darauf, dass Sie dem zuständigen Sachbearbeiter alle Informationen (Größe, Lage, Mietpreis) über die gewünschte neue Wohnung vorlegen. Je mehr Infos Sie geben, desto leichter und schneller fällt die Entscheidung über die Unterstützung durch das Amt.
Umzugskosten gering halten: Plan für Ausgaben erstellen und vergleichen
Ist der Umzug und die finanzielle Unterstützung genehmigt, erstellen Sie eine Liste:
- Welche Umzugskosten entstehen? Wofür?
- Was kann ich selbst machen, brauche ich Umzugshilfe?
Nicht nur Sie selbst, sondern vor Allem das Amt hat ein Interesse daran, den Umzug so günstig wie möglich zu halten, weshalb Sie für jede Art von Umzugsbedarf Kostenvoranschläge einreichen und die günstigste Möglichkeit genehmigen lassen müssen.
Darüber hinaus lassen Sie sich von Ihrem zukünftigen Vermieter die Mietbescheinigung ausfüllen. Auch hier gilt: Erst von der ARGE genehmigen lassen, dann Mietvertrag unterschreiben.
Konkrete Tipps, um den Hartz-4-Umzug zu planen
- Nutzen Sie den kostenlosen Online-Umzugskalender – einmal anmelden und alle Fristen und Aufgaben rund um den Umzug im Blick haben.
- Die praktische und ebenfalls kostenlose Umzugscheckliste können Sie nutzen, um ganz konkret bestimmt Umzugsphasen Woche für Woche zu planen.
