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SPD fordert in Münster Abschaffung von Zwangsumzügen
4,2 Millionen Euro - diese Summe sollte pro Jahr durch Zwangsumzüge von Hartz-4-Empfängern eingespart werden, allein in der Stadt Münster. Doch weit gefehlt: Knapp 120 Bezieher von Sozialleistungen mussten innerhalb der Stadt bereits umziehen, 299 Haushalten werden aktuell die Zahlungen gekürzt. Die Einsparungen gehen aber nicht über 500.000 Euro hinaus.
Von dieser Summe gehen dann allerdings noch die anfallenden Umzugskosten ab, die das Amt dem Hartz-4-Empfänger voll erstatten muss, sowie die Verwaltungskosten, die entstehen, um zu beweisen, dass die betreffende Wohnung in Münster tatsächlich zu teuer ist.
Weil bürokratischer Aufwand und Einsparung in keinem lohnenden Verhältnis zueinander stehen und befürchtet wird, dass Hartz-4-Empfänger auf Grund der Kürzungen an z.B. Lebensmitteln sparen müssten, fordert die SPD nun die Abschaffung von Zwangsumzügen.
Quelle: Münstersche Zeitung
